Was dürfen Hunde essen? Was dürfen Hunde nicht essen? [Update 05/19]
Was dürfen Hunde nicht essen?

Was dürfen Hunde essen? Was dürfen Hunde nicht essen?

Was dürfen Hunde essen? Und vor allem: Was dürfen Hunde nicht essen? Diese Frage stellt sich wohl so gut wie jeder Hundebesitzer immer wieder. Meist gibt es auf diese Fragen relativ klare Antworten, aber dennoch muss man sich Fragen, ob das wirklich gute Lebensmittel für Hunde sind.

Im Mittelpunkt steht immer die Grundernährung der Hunde. Zur Ernährung von Hunden gibt es die unterschiedlichsten Auffassung. Nass- oder Trockenfutter? BARF? Oder soll es sogar komplett selbst gekocht sein? Als kleine Belohnung darf es dann auch mal etwas anders sein, wobei auch der eigene Lebensmittelvorrat gern in Augenschein genommen wird. Hier musst du dir jedoch nicht nur die Frage stellen, ob Hunde das essen dürfen sondern auch, ob es sich hier um ein Lebensmittel handelt was Hunde nicht vertragen. 

Im folgenden findest du eine XXL Liste mit vielen Lebensmitteln, bei denen du dich vermutlich auch schon gefragt hast: Darf mein Hund das essen? 

Dürfen Hunde Gemüse essen?

Gemüse für Hunde

Genau wie für den Menschen ist auch Gemüse für den Hund ein gesunder Snack für zwischendurch. Aber Vorsicht: Nicht jede Gemüsesorte, die uns gut tut, ist auch für deinen Vierbeiner gut. Welche Sorten du bedenkenlos (in Maßen) füttern kannst und wovon du lieber die Finger lassen solltest kannst du hier nachlesen.

Dürfen Hunde Möhren essen?

Ja, dein Hund darf ruhig Möhren fressen. Möhren für Hunde sind ein sehr beliebter Snack. Gerade in rohem Zustand sind Möhren auch ein tolles Gemüse um kaufreudige Hunde zu beschäftigen, sie können aber natürlich auch gerieben, gekocht oder gedünstet verfüttert werden.

Möhren findet man auch häufig im Hundefutter selbst, da viele enthaltene Stoffe gut für deinen Hund sind. Beta – Carotin zum Beispiel unterstützt die Gesundheit des Auges und sorgt für gesundes Fell.

Kann mein Hund Pilze essen?

Dürfen Hunde Pilze essen?

In Maßen. Pilze sind für Mensch schwerverdaulich. Das gilt damit auch für Hunde. In der Regel werden Pilze sogar unverdaut wieder ausgeschieden. Sie bieten deinem Hund also kein Mehrwert. Die Frage "Dürfen Hunde Pilze essen" kann also theoretisch mit "Ja" beantwortet werden.

An dieser Stelle möchte ich auch darauf hinweisen, dass dein Hund auf keinen Fall im Wald irgendwelche Pilze fressen sollte. Genau wie für den Menschen ist hier nämlich auch ein Großteil der Sorten, die hier wachsen, für Hunde giftig.

Dürfen und Brokkoli essen?

Ja, aber auch das ist mit einem "aber" verbunden. Ungekocht wirkt Brokkoli blähend und sollte deshalb nicht an Hunde verfüttert werden. Gekocht ist Brokkoli für Hunde kein Problem mehr und bringt auch noch viele wichtige Nährstoffe, wie zum Beispiel Kalzium, Vitamin C oder Kalium mit. 

Dürfen Hunde Kartoffeln essen?

Ja, aber nur gekocht. Kartoffeln zählen zu den Nachtschattengewächsen und enthalten damit das für Hunde giftige Solanin. Bei Kartoffeln findet man Solanin vor allem in den grünen Stellen und der Schale. Sowohl die Schale als auch die grünen Stellen sollten deshalb entfernt werden.

Gekocht sind Kartoffeln für Hunde jedoch unbedenklich und aufgrund der Kohlenhydrate auch eine sinnvolle Alternative zu Getreide. Auch als Schonkost eignen sich Kartoffeln hervorragend. Zerdrückt und bei Bedarf mit ein wenig Hüttenkäse wird selbst Schonkost gern gefressen.

Dürfen Hunde Gurken essen?

Ja! Gerade im Sommer ist die Gurke der ideale Snack, da diese sehr viel Wasser enthält. Dabei ist es egal wie dein Hund die Gurke frisst. Du kannst ihm die Gurke zum Knabbern geben, aber zum Beispiel auch kleingeraspelt unter das Futter mischen. So kannst du auch für eine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr sorgen, falls dein Hund wenig trinkt. 

Dürfen Hunde Erbsen essen?

Ja, aber nur gekocht! Genau wie bei Kartoffeln dürfen Hunde Erbsen nur in gekochtem Zustand essen. Dabei solltest du darauf achten, dass die Erbsen mindestens 30 Minuten kochen, damit der für Hunde giftige Stoff Phasin zerstört wird. 

Was ist mit Zwiebeln oder Knoblauch?

Nicht füttern! Sowohl Zwiebeln, also auch Knoblauch und andere Lauchsorten können schwere Vergiftungen verursachen und sollten deshalb nicht gefüttert werden. Auch wenn Knoblauch gerne als Hausmittel gegen Flöhe oder Zecken angesehen wird, können wir nur davon abraten. Zwiebeln und Knoblauch mögen zwar in geringen Mengen noch nicht zu starken Vergiftungserscheinungen führen, steigern die Gesundheit deines Hundes aber definitiv nicht.

Dürfen Hunde Tomaten essen?

Nein. Neben Kartoffeln gehören auch Tomaten zu den Nachtschattengewächsen und enthalten das giftige Solanin. Tomaten verlieren das Solanin im Überreifenzustand zwar, hier sollte jedoch kein Risiko eingegangen und lieber darauf verzichtet werden.

Gemüse: Was dürfen Hunde nicht essen und was geht?

Die Auswahl der Gemüsesorten hat dir gezeigt, dass nicht jede Sorte, die für dich unbedenklich ist auch unbedenklich für deinen Hund ist. Möchtest du deinem Hund Gemüse füttern, solltest du dir also vorher immer die Frage stellen, ob dein Hund das überhaupt essen darf.

Wie bei den Kartoffeln auch, sind auch Hülsenfrüchte wie Erbsen nur gekocht für Hunde geeignet. Hier gilt eine Kochzeit von mindestens 30 Minuten, damit das Gift Phasin zerstört wird.

Auch sollte man beim Füttern von Gemüse für Hunde beachten, blähende Lebensmittel wie zum Beispiel Blumenkohl oder Brokkoli nur gekocht und in Maßen zu füttern.

Dürfen Hunde Obst essen?

Hund und Obst – was geht?

Genau wie Gemüse für Hunde ist auch Obst ein gern gefressener Snack, der auch noch viele Vitamine mitbringt. Dennoch gibt auch beim Obst das ein oder andere, was du beim Füttern beachten solltest. An erster Stelle steht hier natürlich das Frage: Was dürfen Hunde nicht essen? Und: Was vertragen Hunde nicht? 

An dieser Stelle möchte ich dich auch darauf hinweisen, dass es sehr individuell ist was ein Hund verträgt und was nicht. Gerade säurehaltige Obstsorten können für Hunde mit empfindlichen Magen unverträglich sein. Fütterst du deinem Hund etwas neues, achte deshalb immer darauf wie dein Hund auf das neue Lebensmittel reagiert.

Dürfen Hunde Bananen essen?

Ja, Hunde dürfen Bananen essen, aber in Maßen. Bananen bringen viele verschiedene Vorteile mit sich. Sie enthalten zum Beispiel Vitamin B und viele Ballaststoffe. Dennoch sind Bananen recht kalorienreich und sollten nur als Snack hin und wieder gefüttert werden. Übermäßiger Verzehr von Bananen kann übrigens auch zu Verstopfung beim Hund führen.

Dürfen Hunde Äpfel essen?

Ja, aber in Maßen. Grundsätzlich sind Äpfel nicht schlecht. Sie sind reich an Vitaminen, Spurenelementen und dem Ballaststoff Pektin. Dieser kann nicht im Magen des Hundes verdaut werden und trägt damit zu einer gesunden Darmflora bei und begünstigt die Verdauung. Zudem wird es wasserbindend, weshalb Äpfel auch gern als Hausmittel gegen Durchfall eingesetzt werden.

Äpfel sind allerdings recht säurehaltig. Deshalb dürfen Hunde Äpfel essen, aber eben nur in Maßen.

Darf mein Hund Trauben essen?

Nein! Auch wenn wir Menschen Trauben problemlos vertragen, solltest du deinem Hund keine Trauben füttern. Trauben und auch Rosinen sind wahres Gift für Hunde, die im schlimmsten Fall zu Nierenversagen führen können.

Dürfen Hunde Nüsse essen?

Dürfen Hunde Nüsse essen?

Zum Teil. Nicht jede Nusssorte ist für Hunde geeignet und wenn dann nur im ungesalzenen Zustand. Außerdem enthalten Nüsse viel Fett, weshalb eine Fütterung nur in Maßen stattfinden sollte.

Diese Nüsse darf dein Hund zum Beispiel fressen:

  • Haselnüsse
  • Cashewkerne
  • Paranüsse
  • Walnüsse
  • Erdnüsse (hier in kleinen Mengen testen, viele Hunde reagieren darauf allergisch)
  • Maronen
  • Süße Mandeln (Bittermandeln sind hoch giftig!)

Diese Nüsse sind für deinen Hund giftig:

  • Macadamianuss
  • Bittermandeln
  • Schwarznuss

Hund Beeren füttern?

Ja! Genau wie für uns Menschen sind auch für Hunde Beeren wie Brombeeren oder Erdbeeren reine Vitaminbomben und dürfen deshalb ruhig gefüttert werden. Das enthaltene Vitamin C Beispielsweise unterstützt das Immunsystem der Tiere.

Obst: Was dürfen Hunde nicht essen und was geht?

Du hast nun einige Obstsorten kennengelernt, von denen dein Hund gerne naschen darf, aber auch einige die in einer Hundeschnauze nichts verloren haben.

Zitrusfrüchte sind Beispielsweise nichts für Hunde, da sie sehr viel Säure enthalten und so zu Magen – Darm – Beschwerden führen können. Übrigens eignet sich auch die derzeit bei uns so beliebte Avocado nicht als Snack für Hunde. Der enthaltene Wirkstoff Persin kann zu Herzschäden führen.

Grundsätzlich empfiehlt es sich auch immer sehr reife Früchte zu füttern, da diese meist weniger Säure enthalten uns so verträglicher sind. Achte bei der Fütterung immer genau darauf, wie dein Hund auf eine Frucht reagiert. Nur weil es prinzipiell Möglich ist Äpfel, Bananen und Co. zu füttern, heißt das nicht, dass jeder Hund die Obstsorten gleich gut verträgt.

 In den folgenden Grafiken haben wir dir noch einmal eine Übersicht zusammengestellt, mit Lebensmitteln die für Hunde in Ordnung sind, nur in Maßen gegessen werden dürfen und auf keinen Fall in ein Hundemaul gehören.
Dürfen Hunde Fleisch und Fisch essen?

Fleisch und Fisch für Hunde

Fleisch und Fisch sind mehr oder weniger die Grundnahrungsmittel von Hunden. Es gibt aber auch hier einige Sorten die nicht oder nur eingeschränkt gefüttert werden sollten.

Darf mein Hund Fisch essen?

Ja! Fisch enthält reichlich Vitamine und wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente. Gerade das enthaltene Omega 3 ist ein echter Alleskönner. So kann es zum Beispiel entzündungshemmend wirken und das Herz stärken. Außerdem ist Fisch leicht verdaulich und so auch für ältere oder kranke Hunde bestens geeignet.

Viele Fischarten enthalten allerdings das Enzym Thiaminase, das Vitamin B spaltet und dieses dann für den Körper unbrauchbar macht. Soll der Fisch roh gefüttert werden, empfiehlt es sich deshalb auf Fischarten ohne das Enzym zurück zu greifen. Durchs Kochen, Braten oder Dünsten wird das Enzym zerstört. Dadurch gehen allerdings auch viele wichtige Nährstoffe verloren.

Einige Fischarten die keine Thiaminase enthalten:

  • Aal
  • Bachforelle
  • Flussbarsch
  • Hecht
  • Seeforelle
  • Schwarzbarsch
  • Dorsch
  • Seelachs
  • Heilbutt
  • Lachs
  • Makrele
  • Seehecht
  • Scholl

Welches Fleisch darf der Hund essen?

Bei Fleisch stellt sich meist nicht die Frage ob der Hund eine bestimmte Fleischsorte essen darf, sondern wie. Einige Fleischsorten können Problemlos auch roh gefressen werden, während andere Fleischsorten unbedingt gekocht oder gebraten werden sollten.

Welche Fleischarten dürfen Hunde roh essen?

  • Rind
  • Kalbfleisch
  • Geflügel
  • Wildfleisch
  • Ziege
  • Schaf

Welche Fleischarten dürfen Hunde nicht roh essen?

  • Schweinefleisch

Schweinefleisch kann den Aujeszky – Virus enthalten, der bei Hunden und Katzen zu einer Gehirn- und Rückenmarksentzündung führen kann. Das endet in den meisten Fällen tödlich. Schweinefleisch sollte deshalb nie Roh gefüttert sondern immer gut erhitzt werden.

Dürfen Hunde Innereien essen?

Natürlich! Innereien sind sogar wichtig, denn sie enthalte viele gute Nährstoffe. Besonders beliebt bei Hunden (dafür weniger bei Herrchen und Frauchen) ist der Pansen. Aber auch Blättermagen und Leber wird gern gegessen.

Innereien sind Entgiftungsorgane, weshalb oft der Eindruck entsteht, dass das Füttern schädlich sein kann, weil sich hier Giftstoffe anlagern. Das ist allerdings nicht so. Organe haben die Aufgabe Stoffwechselendprodukte abzubauen oder auszuscheiden. Das heißt nicht, dass diese in den Organen angereichert werden. Das Ziel ist es schließlich, schädliche Stoffe über die Organe auszuscheiden.

Problematischer sind hier schon Schadstoffe, die auf unnatürliche Weise in ein Tier geraten. Wie zum Beispiel Medikamente, Umweltgifte oder Schwermetalle. Diese lagern sich allerdings nicht nur in den Organen sondern auch im Muskelfleisch und vor allem im Fettgewebe ab. Es empfiehlt sich also Grundsätzlich darauf zu achten woher das Tier kommt und wie es gehalten wurde.

Dürfen Hunde Milchprodukte essen?

Was dürfen Hunde essen – Milchprodukte

Als Welpe lebt der Hund in den ersten Wochen von der Muttermilch. Deshalb erscheint oft der Eindruck, dass Milchprodukte für den Hund gut wären. Aber dürfen Hunde Milchprodukte essen?

Milchprodukte sind für Hunde nicht notwendig. Proteine, Mineralstoffe und Vitamine werden bei den Fleischfressern, wie der Name schon sagt, hauptsächlich durch Fleisch aufgenommen. Bei einigen Milchprodukten kann nämlich die enthaltene Laktose zum Problem werden. Viele Hunde reagieren hier mit Verdauungsbeschwerden.

Dürfen Hunde Milch trinken?

Wenn der Hund es verträgt, in Maßen. Wie bereits erwähnt braucht der Hund keine Milch um ein gesundes Leben zu führen. Milch ist jedoch nicht giftig oder schadet dem Hund. Viele Hunde vertragen Milch wegen der enthaltenen Laktose allerdings nicht gut.

Hüttenkäse für Hunde

Hüttenkäse bildet eine kleine Ausnahme bei den Milchprodukten. Durch den geringen Laktose- und Fettgehalt kann Hüttenkäse eine gute Ergänzung in der Hundeernährung sein. Sein hoher Proteingehalt macht ihn besonders leicht verdaulich, weshalb Hüttenkäse auch gerne als Schonkost gefüttert wird.

Dürfen Hunde Joghurt essen?

Ja. Joghurt ist von vielen Hunden als Snack gern gesehen. Aber Achtung: Gerade Fruchtjoghurt enthält sehr viel Zucker und kann somit zu Übergewicht beim Hund führen.

Dürfen Hunde Käse essen?

Ja. Allerdings gibt es einige Käsesorten, in denen viel Laktose vorhanden ist, die viele Hunde Schwierigkeiten bereitet. Hast du das bei deinem Hund festgestellt, solltest du den Käse hier mit Bedacht wählen. Hartkäse beispielsweise enthält kaum noch Laktose. Dennoch sollte Käse nur als Leckerli genutzt werden, denn je nach Sorte enthält dieser viel Fett was zu Übergewicht führen kann.

Milchprodukte sind also nicht Grundsätzlich schädlich für den Hund, aber auch nicht notwendig. Ein Stück Käse oder eine kleine Portion Joghurt ist für viele Hunde jedoch ein leckerer und abwechslungsreicher Snack. Reagiert der Hund nicht gut auf Laktose sollte man jedoch lieber die Finger davon lassen und auch Hunden, die zu Übergewicht neigen tut man mit Käse und Co. meist kein Gefallen.

Dürfen Hunde Süßigkeiten essen?

Süßigkeiten und Snacks für Hunde

Gummibären, Schokolade, Chips und Co. sind fettige, zuckerhaltige Lebensmittel, die auch für uns Menschen nicht besonders gut sind. Trotzdem können die wenigsten ganz darauf verzichten. Süßigkeiten die bei uns nur für Übergewicht sorgen können, können für Hunde im schlimmsten Falle aber tödlich sein.

Dürfen Hunde Schokolade essen?

Dürfen Hunde Schokolade essen?

Nein. Beschäftigt man sich mit dem Thema "Was dürfen Hunde nicht essen?", taucht Schokolade so gut wie immer auf. Aber warum ist das so?

Schokolade enthält den Stoff Theobromin, der bei Hunde auf das zentrale Nervensystem einwirkt und so zu Krämpfen, Herzproblemen oder inneren Blutungen führen kann. Ein kleiner Krümel Schokolade wird einen Hund im Normalfall nicht sofort umbringen, das Theobromin ist allerdings auch schon in kleinen Mengen schädlich.

Bei Theobromin Gehalt in Schokolade gilt übrigens: Je höher der Kakaogehalt, desto mehr Theobromin ist enthalten und desto giftiger ist die Schokolade damit für den Hund.

Für alle, die auch beim Hund auf Schokolade als Belohnung setzen möchten: Es gibt Hundeschokolade, die für Hunde natürlich nicht giftig ist. Trotzdem sind oft Zucker und viele Kalorien enthalten, deshalb immer in Maßen füttern.

Dürfen Hunde Chips essen?

Nein. Chips, Nachos und Co. enthalten in der Regel sehr viel Salz, was bei Hunden schnell zu Nieren- und Herzproblemen führen kann. Also auch wenn du Chips lecker findest, solltest du die mit deinem Hund lieber nicht teilen.

Dürfen Hunde Gummibärchen fressen?

Theoretisch ja. Gummibärchen sind, anders als Schokolade oder Chips, nicht direkt schädlich oder giftig für Hunde. Natürlich ist in Gummibärchen Zucker enthalten, der Übergewicht fördern kann. Ein kleines Gummibärchen schadet theoretisch allerdings nicht.

Manche Gummibärchen enthalten allerdings den Zuckerersatzstoff Xylit, der beim Hund eine erhöhte Insulinausschüttung auslöst. Dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel rapide ab, was zu Krämpfen, Koordinationsschwierigkeiten und im schlimmsten Fall zu Leberversagen führen kann.

Dürfen Hunde Kaffee trinken?

Cola, Kaffee und Co. für Hunde?

Grundsätzlich nein! Deinem Hund tust du mit frischen, klaren Wasser gut. Cola, Kaffee oder andere Süßgetränke haben im Wassernapf nichts zu suchen. Das gilt natürlich auch für Alkohol. Während zuckerhaltige Getränke Übergewicht fördern, kann zum Beispiel Kaffee für einen Hund schnell gefährlich werden.

Das enthaltene Koffein enthält den Stoff Methylxanthin. Dieser Stoff kann das Nervensystem deines Hundes durcheinander bringen und zu Erbrechen, Ruhelosigkeit, Herzrasen und sogar zum Tod führen.

Alkohol ist nicht direkt giftig für Hunde. Genau wie beim Menschen kann es im übermäßigen Konsum Schäden im Organismus anrichten. Die tödliche Dose Alkohol liegt bei Hunden bei 5,5 g/KG. Dieser Richtwert ist damit sogar höher als beim Menschen. Hier können schon 3,5g pro KG Körpergewicht tödlich enden. Hat dein Hund also mal an einem Glas Bier geschlabbert, wird es ihn nicht umbringen.

Was dürfen Hunde essen? Was dürfen Hunde nicht essen? - Die Übersicht

In diesem Guide hast du gelernt, dass Dinge, die dir zwar gut schmecken und auch nicht direkt Schaden, für deinen Hund schnell gefährlich werden können.  

Möchtest du deinen Hund belohnen solltest du von Schokolade, Chips und Co also lieber die Finger lassen. Greife zu Leckereien, die speziell für Hunde entwickelt wurden. Hier bist du auf der sicheren Seite.

Obst und Gemüse sollte hin und wieder auf den Speiseplan deines Hundes aber nicht fehlen. Hier musst du aber natürlich darauf achten, die richtigen Sorten für deinen Hund auszuwählen. Nur weil ein Produkt deinem Hund theoretisch nicht schadet, heißt das natürlich nicht, dass ein Hund es auch automatisch verträgt. Fütterst du etwas neues, solltest du deinen Hund also etwas im Auge behalten.

In den folgenden Grafiken haben wir dir noch einmal eine Übersicht zusammengestellt, mit Lebensmitteln die für Hunde in Ordnung sind, nur in Maßen gegessen werden dürfen und auf keinen Fall in ein Hundemaul gehören.

Was dürfen Hunde essen?

  • Möhren
  • Kartoffeln (gekocht)
  • Beeren
  • Fisch
  • Fleisch
  • Haselnüsse
  • Gummibärchen
  • Walnüsse
  • Hüttenkäse
  • Joghurt
  • Maronen
  • Käse
  • Brokkoli (in Maßen)
  • Ei
  • Salatgurke
  • Artischocken
  • Honig
  • Kohlrabi
  • Salat
  • Reis
  • Nudeln (gekocht)
  • Süße Mandeln
  • Frischkäse
  • Birne

Was dürfen Hunde in Maßen bzw. mit Einschränkungen essen?

  • Pilze
  • Bananen
  • Äpfel
  • Feige
  • Fenchel (nicht an Hunde mit Epilepsie verfüttern)
  • Ananas
  • Milch
  • Butter

Die rote Liste: Was dürfen Hunde nicht essen?

  • Schokolade
  • Kartoffeln (roh)
  • Erbsen (roh)
  • Schweinefleisch (roh)
  • Knoblauch
  • Zwiebeln
  • Tomaten
  • Avocado
  • Trauben
  • Muskatnuss
  • Xylit (Zuckerersatz)
  • Bittermandeln
  • Chips​​​​
  • gesalzene Nüsse
  • Kaffee
  • Alkohol
  • Obstkerne
  • Schwarznuss
  • Macadamianuss
  • Zitrone
  • Rosinen
  • Süßgetränke

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Anonymous Reply

Cranberrys sind super um Blasenentzündungen vorzubeugen (ungezuckert natürlich)!

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